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Neue interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Ernährung und Zahnmedizin“ gegründet

30. August 2010 - Dresden. „Ernährung und Zahngesundheit“ – dieses Thema hat kürzlich erstmals Fachleute aus Ernährungswissenschaft, Ernährungsmedizin und Zahnmedizin mit dem Ziel gemeinsamer und einheitlicher Empfehlungen zusammen geführt.

Die neu gegründete gleichnamige Arbeitsgruppe verfolgt die Zielsetzung, sowohl die allgemein anerkannten Empfehlungen zur gesunden Ernährung, als auch oralprophylaktische Forderungen zu bündeln. Die Arbeitsgruppe besteht aus Mitgliedern der Fach- und Berufsverbände DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde), DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie), DGK (Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde), DGKFO (Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie), DGP (Deutsche Gesellschaft für Parodontologie), DGPro (Deutsche Gesellschaft für prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien), DGZ (Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung), BZÄK (Bundeszahnärztekammer), DGEM (Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin), DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) und VDOE (Verband der Oecotrophologen).
Die Basisempfehlungen für eine abwechslungsreiche Ernährung und Lebensmittelauswahl sind allgemein bekannt. Das Kauorgan ist zentraler Ort der Nahrungsaufnahme und der Ernährungsweise.
Für die Mund- und Zahngesundheit spielen unter anderem die Frequenz der Nahrungsaufnahme und die Erhaltung der Kaufähigkeit bis ins hohe Alter eine wichtige Rolle. So benötigen beispielsweise die Zähne zwischen den Mahlzeiten ausreichende Ruhepausen, um sich regenerieren zu können. Weitere Empfehlungen, die neben der Lebensmittelauswahl auch das zahngesunde Essverhalten berücksichtigen, sollen zusammen erarbeitet und im Rahmen eines gemeinsamen Positionspapiers veröffentlicht werden.
Eine Integration zahnmedizinischer Belange in die Medizin kann und soll damit weiterhin unterstützt werden.

Online-Vermittlung für Azubis beim Zahnarzt und mehr …

Hamburger Zahnärzte bieten verstreut über das Stadtgebiet noch Ausbildungsplätze zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) an

Interessentinnen können sich jetzt auch online informieren, welche Praxen noch eine freie Ausbildungsstelle haben. Unter der Adresse Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.zahnaerzte-hh.de/job-karriere.html wurde von der Zahnärztekammer Hamburg jetzt eine "Lehrstellenbörse" eingerichtet. Dort gibt es eine aktuelle Liste von Praxen, die eine Auszubildende suchen und viele weitere Informationen rund um den Beruf der ZFA. Als weitere Neuerung bietet die Kammer jeweils mittwochs eine verlängerte Azubi-Sprechstunde an: Unter 73 34 05-36 informiert und berät die Ausbildungsberaterin der Zahnärztekammer Hamburg dann bis 18 Uhr.

"Die Hamburger Zahnärzte sind mit rund 900 Ausbildungsstellen einer der größten Arbeitgeber für Azubis in Hamburg", stellte Dr. Thomas Einfeldt, zuständiges Vorstandsmitglied der Zahnärztekammer Hamburg, fest. Der Beruf der Zahnmedizinischen Fachangestellten bietet nach seinen Worten aufgeschlossenen jungen Menschen heute Karrieremöglichkeiten wie nie zuvor: "Die Assistenzberufe in der zahnärztlichen Praxis bieten enorme Aufstiegsmöglichkeiten im modernen zahnärztlichen Behandlungsteam," erläuterte Dr. Einfeldt.

 

Sie suchen keinen Ausbildungsplatz aber dennoch einen Zahnarzt in Hamburg? Finden Sie ihn bei Öffnet externen Link in neuem FensterUNS! (Zahnarzt, Zahnarztsuche, Deutsche Zahnarztauskunft)

Fit für den Schulalltag mit zahngesundem Frühstück

Zahnärzte geben Tipps für eine bewusste Ernährung

Der Startschuss für das neue Schuljahr ist in Brandenburg gefallen. Mit gepacktem Ranzen machen sich die Kinder und Jugendlichen nach den Sommerferien nun wieder auf den Weg in die Schule. Damit sie gestärkt die anstehenden Aufgaben bewältigen können, rät die Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB) zu einem vollwertigen Frühstück und gesunden Pausenbrot. Denn das ist nicht nur gut für die Zähne, sondern gibt auch frische Energie und steigert die Konzentration. 

"Es ist wichtig, dass die Schüler eine ausgewogene und vor allem zahngesunde Ernährung zu sich nehmen. Besonders Süßigkeiten greifen die sensiblen Zähne der Kinder an. Eltern sollten bedenken, dass es in der Schule selten eine Putzmöglichkeit gibt, so wie es im Kindergarten noch der Fall war", erklärt Bettina Suchan, Vorstandsmitglied der LZÄKB. Wenn Mutti oder Vati morgens die Brotbüchse zurechtmachen, sollte deshalb daran gedacht werden, keine zuckerhaltigen Naschereien einzupacken. Als eine gute Alternative bieten sich hier Nüsse oder schmackhafte Gemüsestückchen an.

Bevor aber die erste Unterrichtsstunde anfängt, ist ein nahrhaftes Frühstück zu Hause mit der Familie empfehlenswert. "Ein zahngesundes Essen und Pausenbrot zeichnen sich dadurch aus, dass sie reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen sind. Es eignen sich besonders Lebensmittel wie kerniges Vollkornbrot mit Wurst oder Käse, knackiges Gemüse und frisches Obst. Das ist zum einen lecker und zum anderen werden Kaumuskeln sowie Kiefer gestärkt", erläutert die Beauftragte für Prophylaxe. 

Zudem sollte auch bei Getränken auf Durstlöscher mit wenig oder gar keinem Zucker geachtet werden. Daher sind Mineralwasser, ungesüßter Tee oder Fruchtschorlen ideale Frühstücks- und Schulbegleiter.

Bettina Suchan gibt den  Eltern noch einen kleinen Tipp: "Verzieren Sie doch die Brotbüchse mit bunten Aufklebern. Das zaubert bestimmt ein strahlendes Lächeln auf das Gesicht Ihres Kindes."