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Funktionsstörungen (Craniomandibuläre Dysfunktion)

Funktionsstörungen (Craniomandibuläre Dysfunktion)



Der gesamte Komplex möglicher Funktionsstörungen unter Beteiligung der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur wird auch als "Craniomandibuläre Dysfunktion" beschrieben. Funktionsstörungen im Kausystem machen sich durch eine eingeschränkte Mundöffnung, eine Abweichung zur Seite bei der Öffnung, Gelenkgeräusche und Muskelbeschwerden oder Schmerzen bemerkbar. Die Beschwerden können über längere Zeit in unterschiedlicher Intensität bestehen, mehr oder minder störend sein. Die betroffenen Patienten messen den Symptomen manchmal gar keinen besonderen Krankheitswert bei und fühlen sich, solange keine Schmerzen bestehen, kaum eingeschränkt.

In einem Selbsttest können Sie abschätzen, ob Funktionsstörungen bei Ihnen vorliegen.

Manchmal treten aber auch ganz akute Beschwerden auf, der Mund geht nicht mehr richtig auf, eines oder beide Kiefergelenke schmerzen heftig, die umgebende Muskulatur wird zunehmend schmerzhaft. Umgekehrt kann der Mund unter Umständen auch nicht mehr richtig geschlossen werden. Letzteres tritt schon mal im Rahmen einer zahnärztlichen Behandlung auf. Hier kann der Zahnarzt sofort helfen.

Bei plötzlichem Auftreten von Funktionsstörungen sind die Beschwerden meist wesentlicher stärker; es empfiehlt sich, sehr bald einen Zahnarzt oder Kieferchirurgen aufzusuchen.

 


Dieser redaktionelle Beitrag wurde freundlicherweise vom MDZ - Medizinischer Beratungsdienst der Zahnärzte zur Verfügung gestellt.

 

Datum der letzten Änderung: 14. April 2009