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Neue Zahnspange

Neue Zahnspange



Nach Einsetzen einer neuen Zahnspange - egal ob es sich um eine feste oder eine herausnehmbare Zahnklammer handelt - können die Zähne für die nächsten drei bis fünf Tage empfindlich sein oder sogar schmerzen. Notfalls hilft ein altersentsprechendes Schmerzmittel. Bei den losen Zahnspangen kann allerdings das Zahnfleisch wehtun, wenn die Platte eine Druckstelle verursacht. Eine derartige Druckstelle sollte so schnell wie möglich vom Behandler entfernt werden.


Was tun, wenn die kieferorthopädische Apparatur defekt ist?

Ist die herausnehmbare Apparatur defekt, sollte man kurzfristig einen vorgezogenen Termin beim Kieferorthopäden vereinbaren. Notfalls kann einige Tage auf das Tragen der Apparatur verzichtet werden.

Hat sich bei festsitzenden Apparaturen ein Bracket (Plättchen auf dem Zahn) oder ein Band (Metallring um die dicken Backenzähne) gelöst, ist dies kein Grund zur Panik und verursacht in den meisten Fällen auch keine Schmerzen. Sobald wie möglich sollte der Behandler vom Problem unterrichtet werden. Er entscheidet, ob ein Termin zwischengeschoben werden muss, oder ob die Reparatur beim nächsten regulären Kontrolltermin durchgeführt werden kann. Die Gesamtbehandlung wird in der Regel dadurch nicht nennenswert verzögert.

Anders sieht es aus, wenn der Bogen (Draht, der von Bracket zu Bracket verläuft) bricht und in die Wange sticht. Das kann auch der Fall sein, wenn der Bogen sich infolge der Zahnbewegung im hinteren Bereich aus seiner Führung herausschiebt. Zur Soforthilfe für solche Fälle gibt der Kieferorthopäde normalerweise nach Einsetzen der festen Zahnspange Dentalwachs mit, das durch Kneten plastisch wird, um die schmerzverursachende Spitze des Bogens abzudecken. Aus hygienischen Gründen sollte das Wachs täglich gewechselt werden. Ansonsten sollte so schnell wie möglich ein Termin beim Kieferorthopäden vereinbart werden.


Selbsthilfe im Urlaub!

Im Urlaub empfiehlt es sich, immer eine gut gesäuberte Fußnagelzange (abgekocht oder desinfiziert) im Gepäck zu haben. Mit diesem recht grazilen Instrument dürfte es in den meisten Fällen möglich sein, pieksende Drähte selbst zu entfernen. Nach Rückkehr aus dem Urlaub sollte dann umgehend der Kieferorthopäde aufgesucht werden.


Dieser redaktionelle Beitrag wurde freundlicherweise vom MDZ - Medizinischer Beratungsdienst der Zahnärzte zur Verfügung gestellt.

 

Und wenn Sie innerhalb Deutschlands Urlaub machen, finden Sie Öffnet externen Link in neuem FensterHIER einen Kieferorthopäden vor Ort, der Ihnen sicherlich helfen kann!